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Vorstellung

BUND Schwarzenberg - Naturschutz in froher Gemeinschaft

"Wir sind aufgerufen, der Erde zu helfen, ihre Wunden zu heilen und damit auch unsere, und die gesamte Schöpfung in all ihrer Vielfalt, Schönheit und in all ihrem Zauber zu umarmen."

Die kenianische Umweltschützerin Wangari Maathai, Friedensnobelpreisträgerin von 2004, drückt aus, was auch uns als BUND-Gruppe in Schwarzenberg seit den Anfängen 1990 bewegt: Die Arbeit im Umwelt- und Naturschutz ist nötig. Es gibt unendlich viele Aufgaben, wo Wunden geheilt werden müssen, die der Erde von Menschen zugefügt werden. Zum anderen bringt das Erleben der Schönheit, der Vielfalt und der Lebenskraft der Natur neue Freude und Kraft in unser Leben. Gemeinsam zu arbeiten und zu sehen, dass sich der Einsatz lohnt, macht Spaß und gibt immer wieder Antrieb zum Handeln.

Unsere Regionalgruppe arbeitet im Wesentlichen auf dem Gebiet des Altlandkreises Schwarzenberg. Neben den 35 Mitgliedern engagieren sich noch etwa 10 weitere Mitstreiter. Wir pflegen mehrere Bergwiesen, haben eine Streuobstwiese und Feldhecken angelegt, die wir auch betreuen. Wir kümmern uns um den Aufbau und die Betreuung eines Amphibienschutzzaunes und führen Baumpflanzungen durch.

Weitere Aktivitäten im Telegrammstil: öffentliche Diavorträge und Exkursionen, Pflanzung „Baum des Jahres“, Veranstaltung zum richtigen Obstbaumschnitt, Beteiligung an einem Ortsfest in der Region, Wanderausstellung über unsere Arbeit, Schreiben von Presseartikeln und Stellungnahmen.

Wir pflegen gute Kontakte zu anderen Naturschutzverbänden der Region, zur Forstverwaltung, zum Landschaftspflegeverband und zur Stadtverwaltung Schwarzenberg.

Kulturlandschaft pflegen - Wildnis wagen
Neben der Pflege der Kulturlandschaft wollen wir durch Kauf von Flächen der Natur die Möglichkeit geben, sich ungestört zu entfalten und auch Wildnis entstehen zu lassen. Die Mittel dafür werden durch Pflegeprojekte und Baumpflanzungen erwirtschaftet. Im Jahr 2003 haben wir einen 2,7 ha großen Moorwald gekauft.

Ein Fleckchen Himmel
Unser größtes Projekt ist die „Wolfner Mühle“, eine unter Schutz stehende Bergwiese. Seit 1998 kümmern wir uns um dieses Gebiet. Durch unsere stetige Pflege ist aus einem anfangs vernachlässigten Bereich ein blühendes Paradies geworden. Der Kauf einer 2,5 ha großen Fläche ist vorbereitet. Das Schutzgebiet ist sehr vielgestaltig und umfasst Waldbereiche, Bachaue, Bergwiese, moorige und auch ganz trockene Abschnitte. Es weist eine vielfältige und kostbare Vegetation auf. Neben verschiedenen Orchideenarten sind noch weitere gefährdete und stark gefährdete Arten anzutreffen. „Ein göttliches Stück Erde“ schwärmt da so mancher.

Gute Gemeinschaft ist die Grundlage guter Arbeit
Neben dem gemeinsamen Arbeiten gehört auch das Feiern mit den Familien dazu. Ein Höhepunkt ist jedes Jahr eine mehrtägige Exkursion. So haben wir u.a. schon die Böhmische und die Fränkische Schweiz, den Böhmerwald und die Lausitz erkundet.

Jeder ist bei uns willkommen. Wir freuen uns über jeden, der sich interessiert und sich einsetzen will. Voraussetzung ist nicht Fachwissen, sondern Freude an der Natur und Liebe zur Natur.
Tun auch Sie den Schritt vom Naturfreund zum Naturschützer!
Wir laden Sie ein, bei uns mitzumachen!

 

Spendenkonto:
bei der Erzgebirgssparkasse
Kontonummer 3921740478   BLZ 87054000