- Vorstellung
- Große Exkursion
- Fotogalerie

- Wolfener Mühle
- Pförtelsteig- und
Oswaldtalwiese
- Streuobstwiese
- Benjeshecke
- Moorwald bei Scheibenberg
- Teichkomplex
Oelpfanner Weg
- Amphibienschutzzaun
Grünhain
- Widerstand gegen die geplante B93

- Aktionen
- Jahresplan
- Schlaglicht

- Wie kann ich mitmachen?
- Naturschutz für jeden

- Menschen
- Links

Widerstand gegen die geplante B93


Aufstehen gegen ein sinnloses und zerstörerisches Projekt

Seit mehreren Jahren haben wir von der BUND-Gruppe Schwarzenberg die Bestrebungen von Wirtschaftsbossen und Politikern zur Verlängerung der B93 von Schneeberg nach Karlsbad beobachtet.

Vor etwa einem Jahr, nachdem bei einer Veranstaltung die bereits begonnene Planung (Voruntersuchung für die Trassen, bzw. die Vorzugsvariante ) öffentlich wurde, war bei uns das Maß voll. Wir wollten wenigstens öffentlich machen, dass es auch Leute gibt, die das Projekt nicht für gut heißen und die neue Straße, anders als in der Presse dargestellt, auch negative Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft, den Tourismus und vor allem auf Natur und Landschaft hat. Und natürlich wollten wir auch über die vorangetriebenen Planungen informieren, da es die Taktik der Straßenlobbyisten war, alles möglichst lang „unter der Decke zu halten“ und dann zum passenden Zeitpunkt die fertigen Pläne auf den Tisch zu legen, ohne dass dann noch jemand die Möglichkeit hat, zu reagieren und die Sache zu stoppen.

Wir haben uns also mit den anderen Naturschutzverbänden in der Region – dem NABU und der Grünen Aktion Westerzgebirge - zusammengesetzt, um eine gemeinsame Positionen festzulegen und an die Öffentlichkeit zu gehen. In der Zwischenzeit hat sich, eigentlich unabhängig von uns, eine Bürgerinitiative gegründet, die gegen die B93n kämpft. Wir als Naturschutzverbände der Region sehen uns als Teil dieser Bürgerinitiative und konnten uns also gleich der BI einbringen. Die BI verfügt über viele sehr engagierte und begabte Leute, die unheimlich viel leisten. So sind wir nach einem knappen Jahr Kampf gegen die B93n sehr froh über das, was bisher gelaufen ist und erreicht wurde. Unser Ziel nach Öffentlichmachung und Widerstand ist jedenfalls erreicht. Und es geht weiter!

Der Widerstand gegen diese Straße macht die Geschlossenheit der Naturschutzverbände und der fortschrittlichen Kräfte nach außen deutlich und mobilisiert natur- und heimatliebende Menschen. Es lohnt sich aufzustehen, sich zu engagieren und Politikern, Planern und Lobbyisten zu zeigen, was der mündige Bürger will. Der Kampf gegen diese Straße könnte in unserer Region eine Initialzündung sein für Zivilcourage und echte Demokratie! Schon deswegen lohnt sich der Kampf!

Bis jetzt fanden Informationsveranstaltungen und Trassenbegehungen in Johanngeorgenstadt, Schneeberg, Zschorlau und Sosa statt mit hunderten (in Zschorlau sogar etwa 1500 ) Teilnehmern statt.

Wir bitten Sie, die Arbeit der Bürgerinitiative zu unterstützen - Unterschriften zu sammeln, Leserbriefe an die Presse zu schreiben und bei den Aktionen teilzunehmen. Nur wenn wir so viele sind, dass die Politiker und die Presse das nicht ignorieren können, werden wir etwas erreichen! Die Zeitungen müssen sich nicht retten können vor Leserbriefen gegen die Straße! Die Veranstaltungsorte müssen überquellen vor Leuten!

ALSO AUFSTEHEN! JEDER, DER ES MÖGLICH MACHEN KANN, MUSS KOMMEN!

Nur wenn wir jetzt Widerstand leisten und nur gemeinsam werden wir etwas erreichen!

Wie Sie die Arbeit der Bürgerinitiative noch zusätzlich unterstützen können und weitere Informationen unter:
www.buergerinitiative-b93.de

Was will die Bürgerinitiative B93?

  • auf Probleme aufmerksam machen, die mit einer Transitstraße durch das Erzgebirge auf uns Erzgebirger zukommen.
  • auf die Brisanz aufmerksam machen, denn das Planungsrecht für die B93 besteht schon! Je weiter die Planung gediehen ist, desto schwieriger ist ein Zurück, desto schwieriger und unwahrscheinlicher sind Änderungen.
  • fordert ein differenziertes Herangehen an die Verkehrsverbindungen in der Region und kann die geplante "Billiglösung einer Neubaustrecke" quer durch das heimatliche Erzgebirge nicht akzeptieren.
  • fordert eine reale Bedarfseinschätzung für eine überregionale Transitstraße an dieser Stelle. Dazu muß zwischen den regionalen und überregionalen Belangen differenziert werden!
  • um eine offene Diskussion zu erreichen, stellen wir uns als Bürgerinitiative gegen die geplanten Varianten der B93 und fordern die Offenlegung aller bisherigen Daten und Fakten der Vorstudien (1. und 2. Kosten Nutzen - Analyse, etc).
  • erst wenn der Verzicht auf die geplanten Varianten erreicht ist, ist ein unvoreingenommenes Überdenken und das Abwägen von Alternativen (in Abhängigkeit von der reellen Bedarfsdeckung durch bereits erstellte Straßen) sinnvoll. Eine vorzeitige Diskussion zu Alternativen verzettelt und führt erwartungsgemäß zur Realisierung der bereits vorliegenden Planung!

Einige Aspekte:

  • Solch eine Straße bringt keine Wirtschaft und keine Arbeitsplätze! (Aussagen des ehemaligen Ministers Eggert und von Prof. Becker TU Dresden). Im Gegenteil der ökonomische Druck verstärkt sich.
  • Wirtschaftliche Effekte sind von der regionalen Wirtschaftsstruktur abhängig! Sie lassen sich nicht durch eine Straße säen! Regionseigene Ressourcen müssen gefördert werden, das ist im Erzgebirge das immer seltener werdende Pfund NATUR.
  • Das Erzgebirge ist eine natürliche Barriere. Auch im Schwarzwald gibt es keine Transitstraßen über den Kamm.
  • 900m Kammüberquerung bringen: Lärm, Spritmehrverbrauch, Staub, Abgase, 5 Monate Winterdienst mit Folgebelastungen (Salz, etc.), Gefährdung der Verkehrssicherheit. (Aspekte, die zur Komplettuntertunnelung des Rennsteiges führten).
  • Ausgewiesene Schutzgebiete werden zerschnitten, andere in der Planung gekonnt umfahren. Aber kann sich die Natur an Messtischblätter halten?
  • Wasserreservoir Gebirge: Feuchtgebiete mit Moorauflagen werden zerstört, das Einzugsgebiet der Trinkwassertalsperre Sosa wird tangiert. Durch das Abholzen entstehen vergrößerte Windangriffsflächen die erhöhte Waldschäden erwarten lassen.
  • Darf eine ganze Erzgebirgsregion mit allen Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere, Wohnwert für die Anwohner, geplanten inselförmigen Abtrennungen von Arealen (z.B. in Zschorlau) zerschnitten werden?
  • Der keimende Tourismus als sichere erzgebirgische Wachstumsbranche wird wieder niedergetreten.
  • Landwirtschaftliche Existenzen um Zschorlau sind bedroht.
  • Bockau wird seinen Status als Urlaubergemeinde verlieren.
  • Johanngeorgenstadt wird eine Autobahn über das Loipenhaus und quer durch Jugel nicht verkraften.
  • Es kommt zur Zerstörung von Bergbaulandschaften die zum Weltkulturerbe werden sollen.
  • Es können doch nicht nur Schweizer und Österreicher über intelligente Straßen verfügen!
  • Transit bedeutet: durchflutender Verkehr mit all seinen Negativauswirkungen. Ist es nicht sinnvoller auf kleinen Straßen für flüssigen Verkehr zu sorgen und damit die Bedürfnisse der Bürger, der Industrie und des Tourismus in der Region zu befriedigen?
  • Politische u. industrielle Interessen dürfen vernünftige Argumente nicht einfach zudecken!!

Die Planung wird massiv vorangetrieben. Unsere Aktivitäten sind jetzt gefragt und müssen mit Nachdruck vorgetragen werden.

Weitere Aktionen unserer Bürgerinitiative B93 sind: Trassenbegehungen, Informationsveranstaltungen, Kontakte mit Politik und Wirtschaft.

Wir sollten das bewahren was uns wichtig ist, was für unsere Kinder wichtig ist, was immer seltener wird: eine intakte Heimat mit einer ursprünglichen, ungestörten Natur!

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93

Widerstand gegen B93