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Menschen


Friedrich Schorlemmer – Pfarrer und politisch Engagierter:

Das Ozonloch über der Arktis war dieses Jahr (2006) so groß wie ganz Amerika. Aber „Mithalten wird alles – gegen jede ökologische Vernunft: Ob beim Größenwahn des Airbusses A380 oder den millionenfach geopferten Bäumen für Verkehrsprojekte und der versiegelten Mutter Erde!

Das alles betrifft jeden von uns und betrifft unseren ganzen Lebensstil …. Alles soll warm, schnell, bequem, billig, reichlich und immer zugänglich sein. Wir sind alle Teil eines parasitären Geschlechts, das anfängt, die Erde beim Gebrauch zu verbrauchen. Unsere Generation mit dem fulminanten Namen „Homo Consumens Billigmann Nimmersatt“ frisst sich durch – bis zum „Global Exit“.

„Augen zu und durch“ sowie „Positiv Denken“ heißen weiter die Parolen. Aber so gibt es kein „durch“. „Durch“ kommt nur, wer umdreht. „Durch“ kommen wir nur, wenn jeder seinen Teil dazu tut, dass es zu einem Umsteuern kommt, damit die Natur uns Menschen besser ertragen kann.

Jakob von Uexküll – Begründer des Alternativen Nobelpreises und Initiator des Weltzukunftsrates:

Der (Weltzukunfts-)Rat ist eine Stimme für zukünftige Generationen, die es bisher so noch nie gab. Wir kümmern uns um die großen globalen Probleme wie den Klimaschutz, den Schutz der Wälder und Meere, nachhaltige Stadtentwicklung und Landwirtschaft, fairen Handel, Menschenrechte Friedenserziehung und Abrüstung. Das tun wir vor allem mit Hilfe von „politischer Werbung“: Wenn es auf einem bestimmten Gebiet schon gute politische Lösungen gibt, dann arbeiten wir daran, dass sie sich schnellst möglich auf der Welt verbreiten.

- Die internationale Organisation mit rund 50 Mitgliedern aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kunst hat sich zum Ziel gesetzt, künftigen Generationen einen „gesunden Planeten“ zu hinterlassen und eine Kultur der „Weltbürgerschaft“ zu initiieren. -

Harald Gräbner - engagierter Naturschützer, fleißiger Landschaftspfleger und Dokumentierer

Harald haben wir durch die Arbeit auf der „Wolfner Mühle“ kennen gelernt. Er war schon lange als Naturschützer im Gebiet um Crottendorf und Scheibenberg aktiv und freute, sich, dass er auf Gleichgesinnte traf, die Pflege und Schutz der „Wolfner Mühle“ voranbringen wollen. Er hat uns durch sein großes Wissen, seine jahrelange Erfahrung als Biotopbetreuer in diesem Bereich und sein großes Engagement sehr unterstüzt und das Projekt „Wolfner Mühle“ wesentlich vorangebracht. Es war ihm ein großes Anliegen, nicht nur praktisch zu arbeiten, sondern auch alle Vorgänge in diesem Bereich in Schrift und Bild festzuhalten.

Unser Freund Harald, der sich manchmal scherzhaft als Wiederauferstehung des „Haadn-Male“, des sagenhaften Zwerges aus der Scheibenberger Heide bezeichnete, gewann im Jahr 2000 mit seinem langjährigen Projekt der Renaturierung des Moores „Scheibenberger Heide“ den ersten Preis beim „Feldschlößchen-Naturschutzpreis“. „Mit der umfassenden Dokumentation der dabei unternommenen Schritte und ihrer Ergebnisse hat Harald Gräbner einen wichtigen Beitrag zum Großprojekt „Renaturierung der erzgebirgischen Moore“ geleistet “ heißt es in der Begründung der Jury.

Wesentlichen Anteil hat Harald auch am Renaturierungsprojekt –Waldrückbau- auf der „Wolfner Mühle“, wo er die ganze Vorarbeit und Organisation leistete.

Am 4. Oktober 2004 starb unser Freund Harald Gräbner im Alter von 55 Jahren an den Folgen einer langjährigen schweren Erkrankung.

Bei unserem Engagement als Naturschützer und besonders bei unserer Arbeit auf den „Wolfner Mühl - Wiesen“ ist er auch weiter in unseren Gedanken dabei.

Die Ärzte – „Die beste Band der Welt“:

"Deine Schuld"
Hast du dich heute schon geärgert, war es heute wieder schlimm
Hast du dich wieder gefragt, warum kein Mensch was unternimmt
Du musst nicht akzeptieren, was dir überhaupt nicht passt
Wenn du deinen Kopf nicht nur zum Tragen einer Mütze hast

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt

Glaub keinem, der dir sagt, dass du nichts verändern kannst
Die, die das behaupten, haben nur vor Veränderung Angst
Es sind dieselben, die erklären, es sei gut so, wie es ist
Und wenn du etwas ändern willst, dann bist du automatisch Terrorist

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt
Weil jeder, der die Welt nicht ändern will, ihr Todesurteil unterschreibt

„Lass uns diskutieren, denn in unserm schönen Land
Sind zumindest theoretisch alle furchtbar tolerant
Worte wollen nichts bewegen, Worte tun niemandem weh
Darum lass uns drüber reden, Diskussionen sind ok“

Nein – geh mal wieder auf die Straße, geh mal wieder demonstrieren
Denn wer nicht mehr versucht zu kämpfen – kann nur verlieren!
Die dich verarschen, die hast du selbst gewählt
Darum lass sie deine Stimme hörn, weil jede Stimme zählt.

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt